Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Jeder kennt diese Redewendung - und doch muss der Einsatz von bildhaften Darstellungen für Lernzwecke gut überlegt sein. Genau genommen ist es eine Wissenschaft für sich, das passende Bildmaterial zur bestmöglichen Unterstützung des Lernprozesses auszuwählen und richtig einzusetzen. Hierzu ein Beispiel: Was sehen Sie in der folgenden Abbildung?


 

Ein Sektglas? Ein Bikiniunterteil? Oder beides? Dieses so genannte Kippbild aktiviert beim Betrachter zwei verschiedene Bedeutungen, die wechselseitig, aber nie gleichzeitig gesehen werden können. Dieses einfache Beispiel soll zeigen, dass Gesehenes stets interpretiert werden muss, das heißt, dass die Wahrnehmung nicht nur unser Denken beeinflusst, sondern auch das Denken unsere Wahrnehmung. Entsprechend muss instruktionales Bildmaterial mit Bedacht ausgewählt werden, um die gewünschte Bildwirkung beim Lernenden auszulösen.

Die Thematik hat mich bereits während meines Studiums interessiert und mündete schließlich in meiner Magisterarbeit: "Lernen mit Bildern - Befunde zum piktorialen Wissenserwerb im Zeitalter von Multimedia". Der erste Teil der Arbeit steht Ihnen hier als Download zur Verfügung. Um zu entscheiden, ob sich ein Download für Sie lohnt, können Sie sich vorher das Inhaltsverzeichnis (Teil 1 und Teil 2) ansehen - klicken Sie dazu hier.

Download
Lernen mit Bildern Teil 1.pdf
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(Teil 2 auf Anfrage)